GONE
NDT 1 (NL) – Marcos Morau
Theater Heerlen, Grote Zaal
Do 04.03.2027
20:00 Uhr
17,50 € – 40,00 €

„Bevor wir es überhaupt begreifen, ist schon alles verschwunden.“ – Benjamin Clementine
NDT 1 präsentiert im Rahmen von schrit_tmacher die erste abendfüllende Aufführung des assoziierten Choreografen Marcos Morau. GONE lädt dich ein, in die fantasievolle Welt von Morau einzutauchen, in der zeitgenössischer Tanz und physisches Theater zu etwas Surrealem verschmelzen. Inspiriert von der Musik und dem Leben des Komponisten Benjamin Clementine ruft dieses neue Werk dazu auf, uns selbst und einander nicht aus den Augen zu verlieren.
Ein gewagtes Theatererlebnis, das einem lange im Gedächtnis bleibt
Marcos Morau ist bekannt für seine visuell beeindruckenden Werke, die sowohl menschlich als auch surreal wirken. Genau wie in früheren Kreationen, die er für das NDT geschaffen hat, wie Folkå (2021) und Horses (2024), ist er in GONE ein Meister darin, abstrakte Bewegungen mit theatralischen Details zu verbinden. In Zusammenarbeit mit den NDT 1-Tänzern zeigt er eine beeindruckende Landschaft, untermalt von der bildhaften Musik von Benjamin Clementine. Jeder Titel ist wie eine Tür, die sich zu einer Welt öffnet, die sich beschleunigt, zerfällt und sich selbst voller Unruhe beobachtet. Einsamkeit, Verlust und das Verlangen nach Zugehörigkeit werden in den Körpern der Tänzer sichtbar; nicht als individuelle Geschichten, sondern als eine gemeinsame Wahrheit.
Ein Hilferuf nach etwas Einfachem und Dringendem: Nähe
In GONE inszeniert Moreau ein gemeinsames Ritual auf der Bühne, bei dem wir, solange die Musik erklingt, darauf vertrauen können, dass wir uns miteinander verbinden und zusammenkommen können. Selbst wenn unsere Realität etwas anderes zu suggerieren scheint. Moreau: „Wir leben in einer Zeit, in der alles schneller geht, als wir eigentlich verkraften können. Durch diese Geschwindigkeit fühlt es sich manchmal so an, als würden wir, ohne es zu merken, etwas Wesentliches durch die Finger gleiten lassen: unsere Fähigkeit, zu fühlen, ohne abgelenkt zu werden. Mein neues Werk setzt an diesem Punkt an.“
