Chroniques

Peeping Tom (BE)

Theater Heerlen, Grote Zaal
Di 09.03.2027
20:00 Uhr
16,50 € – 38,00 €


NL Première
Coproductie met PLT

Eine körperliche Verwandlung in einer „abgrundtiefen“ und poetischen Dimension.

„Bei den Unsterblichen ist jede Handlung (und jeder Gedanke) ein Echo derer, die sie in der Vergangenheit vorweggenommen haben, oder das treue Vorzeichen derer, die sie in der Zukunft bis ins Unermessliche wiederholen werden.“ – Jorge Luis Borges

Die bildhafte Theater-/Tanzaufführung Chroniques enthüllt das Universum von Peeping Tom.

Fünf Figuren, gefangen in einem Labyrinth, verwandeln sich und prallen aufeinander, während sie versuchen, der Unsterblichkeit zu trotzen. Ihr Dasein spielt sich in einer weitläufigen, schwefelartigen Landschaft ab, die sich in einer Reihe von Chroniken entfaltet. Ist diese Landschaft der Nährboden für neue Schöpfungen oder besteht sie aus Überresten dessen, was einst existierte? Konfrontiert mit anderen Gesetzen und physikalischen Phänomenen offenbaren ihre Körper andere Möglichkeiten des Seins. Ohne zu wissen, ob sie sich in der Dämmerung oder im Morgengrauen ihrer Existenz befinden.

Surrealistisch und filmisch
Peeping Tom ist bekannt für seine surrealistischen und filmischen Inszenierungen, in denen Tanz, Theater und Illusion miteinander verschmelzen. Chroniques ist eine Kreation von Gabriela Carrizo, entstanden in Koproduktion mit dem schrit_tmacher Festival und in Zusammenarbeit mit fünf Performern/Künstlern, darunter Simon Bus aus Heerlen und die ehemaligen NDT-1-Tänzer Charlie Skuy und Boston Gallacher.

Über Peeping Tom
Die Macher von Peeping Tom tanzten bei verschiedenen renommierten internationalen Ensembles, darunter Alain Platel, Rosas, Maurice Béjart, Angelin Preljocaj und Needcompany.

Ihr wichtigstes Markenzeichen ist eine hyperrealistische Ästhetik, untermauert durch konkrete Bühnenbilder: ein Garten, ein Wohnzimmer und ein Keller, zwei Wohnwagen in einer verschneiten Landschaft, ein ausgebranntes Theater, ein Altenheim oder, wie in Chroniques, eine dystopische Landschaft. Die Choreografen erschaffen ein instabiles Universum, das der Logik von Zeit und Raum trotzt. Isolation führt zu einer traumartigen Welt aus Albträumen, Ängsten und Sehnsüchten, in der die Macher gekonnt die dunkle Seite des Individuums oder einer Gemeinschaft beleuchten. Mithilfe von Filmbearbeitungstechniken gelingt es ihnen dabei, die Grenzen einer Geschichte zu verschieben, die wir nicht genau benennen können.






Mitwirkende
Regie: Gabriela Carrizo In Zusammenarbeit mit: Raphaëlle Latini Konzeption und Darsteller: Simon Bus, Seungwoo Park, Charlie Skuy, Boston Gallacher und Balder Hansen Künstlerische Assistentin: Helena Casas Tonkomposition: Raphaëlle Latini Bühnenbild: Amber VandenhoeckBühnenbildassistenz: Edith Vandenhoeck Lichtdesign: Bram Geldhof Kostümdesign: Jana Roos, Yi-Chun Liu und Boston Gallacher Künstlerische Beratung: Eurudike de Beul, Horacio Camerlingo Technische Umsetzung: Filip Timmerman Technische Assistenz: Clement Michaux Tontechniker: Jo Heijens Besondere Zusammenarbeit: Lolo y Sosaku Praktikanten: Laura Capdevila Millet, Ivo Hendriksen Dank an: Franck Chartier, Uma Chartier, Cyrille de Canson Gemälde im Hintergrund von: Seungwoo Park